Schaltmodul für Graupner MC-15


Beleuchtung im Flieger - das sieht gut aus. Aber ein Dauerleuchten ist langweilig. Deswegen mußte eine Lösung her, aus einem Propkanal meiner Graupner MC-15 mehrere Schaltkanäle zu machen. Der Lösungsansatz: In der Steuerung kann man Schieberegler nachrüsten. Das ist nichts anders als ein Potentiometer, auf der einen Seite mit Masse versorgt, auf der anderen mit +5V. Der Abgriff liefert also eine Spannung zw. 0 - 5V - diese bestimmt dann die Breite des Pulses - kann man schön an der Schülerbuchse mit dem Oszilloskop nachmessen.

Ich wollte 3 Schalter haben, die ich in allen Kombinationen jederzeit funktionieren. Also wie lösen? Klar, Binär, jedem Schalter wird eine Spannung zugeordnet z.B. 2,4V 1,2V 0,6V. Diese addiert man und schon ist ein Singal am Weg, dass man dann wieder in die einzelnen Komponenten zerlegen kann. 

Dass mit dem Addieren klingt jetzt kompliziert - ist es aber überhaupt nicht. Durch den Aufbau eines R2R DA Wandlers läßt sich das einfach nur mit Widerständen lösen.

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3 Schaltkanäle aus einem Propkanal meiner Graupner MC15

Auf Empfängerseite wird es schon komplizierter. Dort kommt ein Microcontroller zum Einsatz, wie immer mein allseits beliebter Wald und Wiesen Atmel Mega8. Die sind erschwinglich ~3Eur, und bietet alles was man so benötigt.

Die Signalleitung wird an einen Int geführt, dort wird die Zeit gemessen, die während eines Pulses vergeht. Zu beginn läuft die Kalibrierungsroutine - alle Schalter müssen eingeschalten werden, dann alle ausgeschalten. Dadurch kennt man die Endwerte und kann nun den Faktor berechnen mit dem man die Pulsbreite multiplizieren muß, um 3 Bits, also 0-7 zu erhalten. Diese Bits werden auf 3 Pins durchgeschalten, mit einem Transitor verstärkt und schon ist alles erledigt.



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