Mein neuestes Familienmitglied - ein gebrauchter Eco 8.
Ein kleiner feiner Ikarus Eco 8 Hubschrauber mit knapp 1m Rotordurchmesser - mit Elektroantrieb. Genau nach meinem Geschmack. Was mir ganz gut gefällt ist das der Antrieb auf 10 Zellen ausgelegt ist - das passt schon recht gut zu meinen 3-Zeller Lipos. 2x4Ah Lipo ergibt sicher gute Flugzeiten bei gleichem oder sogar geringerem Gewicht.

Mittlerweile sind die ersten Flüge geschafft. Ich bin wirklich zufrieden, dass Modell fliegt sich gut. Mit einem 4Ah Lipo fliegt der Eco 8 locker 15min. Eigentlich würde es noch länger gehen, aber da ich eigentlich keinen Lipo fähigen Regler habe, höre ich lieber etwas früher auf. Da gehen dann normalerweise ca. 3000mAh beim Laden wieder rein, als ca. 75% der Akkukapazität.
Angefangen habe ich mit Schwebeflügen vor mir. Da ich schon viele Stunden vor dem Aerofly Professional Deluxe verbracht habe, fühlte ich mich schnell sehr sicher. Die Trimmung mußte etwas korrigiert werden, die Empfindlichkeit des Kreisels angepasst werden und schon schwebe er ganz brav vor mir. Dann wieder landen, wieder hoch, bis die ersten beiden Akkus durch waren.
Der nächste Schritt war für mich das Nasenschweben - steht zwar in den Lehrbüchern anders, aber durch die Simulatorerfahrung war auch mir sicher, dass ich dass schaffe. War auch kein Problem, abheben im Nasenschweben, und schweben. Für den Fall das etwas schiefgeht und ich zu hoch bin, habe ich mir vorher schon fest ein Abfangprogramm eingeprägt - viel Pitch und Heck, also hoch und rumdrehen, im Heckschweben wieder landen und neu Aufstellen. Allerdings habe ich dieses Verfahren nur einmal benötigt. Sonst klappte das Anstandslos.
Allerdings muß ich gestehen, dass das Landen beim Nasenschweben viel schwerer ist. Besonders, da bei mir am Hügel eine Art Luftlöcher und fallende Winde existieren in die man richtig wegsacken kann. Dabei bin ich dann einmal etwas unsanft runtergekommen, und habe mir eine Kufe gebrochen. Momentan fliege ich noch alles mit Landegestell, zur Sicherheit, speziell bei neuen Landemanövern. In Hecksicht kann ich schon auf den Punkt auch ohne Landegestell problemlos landen.
Am dritten Tag habe ich dann mit den ersten Rundflügen begonnen - und das klappte von Anfang an sehr gut. Trotz Wind war es kein Problem langsame Achten zu fliegen (Achten deshalb, dass man beide Kurven übt, aber auch hier gilt, die erste Kurve mal links mal rechts fliegen sonst kann man die Acht nur in eine Richtung). Zwar sah nicht alles immer Rund aus, aber es wurde und wird mit jedem Akku besser.