Reprokamera


In meiner Schulzeit haben wir gedruckte Platinenlayouts mithilfe einer Reprokamera auf Film übertragen, um anschließend beim Belichten perfekte Ergebnisse zu bekommen.

Nachdem ich nun schon mehrere Tintenstrahldrucker mit Folie sowie Laserdrucker mit Transparentpapier getestet habe und nie 100% überzeugt war, habe ich beschlossen, wieder auf die Film Methode umzusteigen. Bei einer Druckerei habe ich schon mal einen Film fertigen lassen, die Qualität war mehr als überzeugend.

In den Druckereien und bei Photographen verlieren Rreprokameras immer mehr an Bbedeutung - die Digitaltechnik ist hier einfach Komfortabler (und Vollautomatische Belichter haben Irre Auflösungen > 3000dpi).

Also konnte ich ohne Probleme eine Reprokamera in meiner Nähe für nur einen Euro ersteigern. Einzige Voraussetzung für eine Reprokamera - ca. 1,5m² Platz sowie die Möglichkeit, den Raum zu verdunkeln.

Weiters braucht man natürlich eine schwache Rotlichtglühbirne sowie ein paar Schalen, Entwickler und Fixierbad. Ein Stoppbad braucht man nicht zwingend, da reichen auch ein paar Tropfen Essig.

Mit meiner Reprokamera kann man auch verkleinern, dadurch kann ich das Layout im Maßstab 2:1 drucken, um es dann Optisch wieder auf 1:1 zu verkleinern. Dadurch kann man die Auflösung optisch nochmal erhöhen.

 



(c) Schoeppl.info - Last modified: 08.04.2007